Im Jahre 1954 wurde der gemischte Chor der Dorfgemeinschaft St. Jakob gegründet. Der Name rührt daher, dass es ursprünglich eine kleine Schar sangesfreudiger Mitglieder der Landjugend und des Kirchenchores war, die sich kulturell betätigen wollte. In OSR VD Herbert Glaser fand die DG St. Jakob einen Chorleiter, der es verstand, durch seine große musische Begabung den Chor im Laufe seiner siebzehnjährigen Chorleitertätigkeit auf ein beachtliches Niveau zu bringen.

OSR VD Herbert Glaser

Von ihm stammt auch die Melodie des Vereinsmottos, nach Verszeilen seines Vaters:

"Wo Männer und Frauen vereint im Gesang,
klingt deutsches Lied wie Glockenklang."

1979 - 1994 übernahm die HS-Lehrerin Waltraud Brunner den Chor. Sie war durch ihr Engagement um eine stete Verbesserung des Chorklanges bemüht.

1994 - 2006 wurde der Chor von der HS-Lehrerin Barbara Koller geleitet. 

2006 - September 2014 sang der Chor unter der Hand von Schlatte-Schatte Rosemarie, die stets neue und abwechslungsreiche Chorliteratur zum Besten gab.

Von Oktober 2014 bis Jänner 2015 wurde der Chor interimsmäßig von Edeltraud Schatte geleitet. 

Mit Beginn des Sängerjahres 2015 übernahm Barbara Koller den Chor erneut.

Anfang 2016 übernahm die Musiklehrerin Martina Greßl die Leitung der Dorfgemeinschaft.

 
Als Obmänner fungierten seit 1954 Fritz Rassi, Franz Rassi, Johann Payer, Alfons Schütz, Wolfgang Hobel und seit 2011 hat Gerhard Schlatte-Schatte die organisatorischen Belange des Chores Inne.
 
Der Chor heute

Das Repertoire des Chores umfasst Volkslieder vieler Länder und Sprachen sowie weltliche und geistliche Chorliteratur verschiedenster Epochen. Den Kärntnerliedern wird natürlich auch ein großer Stellenwert eingeräumt; sie werden bei verschiedensten Anlässen, aber auch bei Liederabenden immer wieder gern gesungen.
 
Tätigkeit
 
Im Verlauf eines Sängerjahres bestreitet der Chor ein sehr reiches Programm:
Es werden ein bis zwei Liederabende sowie ein Adventsingen abgehalten.
Daneben gibt es noch viele kleinere Auftritte wie als Gastchor bei Veranstaltungen anderer Chorgemeinschaften, Gausingen, bei kirchlichen und weltlichen Festen des Jahreskreises, bei Geburtstagen, Hochzeiten oder Begräbnissen.
Höhepunkt der Chorarbeit war sicherlich 2004 die Präsentation einer CD anlässlich des 50-jährigen Chorjubiläums. Der Titel wurde nach einem Lied des Gründungschorleiters Herbert Glaser gewählt: „ Wann i eineschau in mei Lavntal“. Diese CD wurde zum bedeutenden Werbeträger weit über die engeren Grenzen hinaus - nicht nur für den Chor, sondern auch für das gesamte Lavanttal.  
Neben dem Singen unternimmt der Chor immer wieder schöne Sängerreisen, einerseits um die Gemeinschaft zu pflegen, andererseits um andere Länder und Kulturen kennen zu lernen.
So bereiste man etwa Italien, Kroatien, Portugal, Spanien, die Inseln Kreta und Hvar, Paris und zuletzt Prag.
Oft sind diese Reisen auch mit Auftritten verbunden, wie etwa in Hvar oder im Stift Melk, wo die Gestaltung eines Liederabends und das Singen einer Messe im Melker Dom für alle Chormitglieder ein großes Erlebnis war.

Nachhaltige Eindrücke hinterließen auch zwei ORF – Auftritte

Zum einen bei der Sendung „Treffpunkt Kärnten“ -1998, zum anderen die Mitwirkung bei der Sendung „G`sungen und g`spielt“ für Licht ins Dunkel im Kulturhaus Bleiburg -2001.
Der Chor der Dorfgemeinschaft St. Jakob ist stets bemüht, durch fleißiges Proben die gesangliche Qualität weiterzuentwickeln und zu verbessern, um ihren treuen Zuhörern höchste Hörgenüsse zu bieten und damit Freude zu schenken.